Schick-Hautprobe
Schịck-Hautprobe [nach dem ung.-amer. Pädiater Béla Schick, 1877-1967]:
Test zur Bestimmung des Diphtherieantitoxingehaltes in menschlichen Körpersäften: Die streng intrakutan in den Oberarm eingeimpfte Testflüssigkeit, 1/50 der für ein 250Schick-Hautprobeg schweres Meerschweinchen tödlichen Menge an Diphtherietoxin, ruft bei positivem Ausfall (d.Schick-Hautprobeh.: kein Diphtherieantitoxin vorhanden) nach 4 Stunden Rötung an der Impfstelle, nach 24-28 Stunden eine Quaddel hervor; tritt keine Reaktion auf, so befinden sich Diphtherieantitoxine in den Körpersäften

Das Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke. 2013.

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